Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg e.V.
       Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg e.V.

                         Presse

09.06.2018 Bericht vom Südkurier 

Neuer  Präsident

 für die Rattlinger

 

 

Nach dem Tod von Roland Schoch war im Narrenverein Burg Rosenegg eine schmerzliche Lücke entstanden. Die Position des Vorsitzenden ist nun wieder besetzt 

 von SANDRA Bossenmaier
 
 
Holger Reutemann aus Rielasingen ist der neue
Vorsitzende des Rattlinger Narrenver eines Burg Rosenegg.
Sein Vorgänger Roland Schoch war vor über einem Jahr
plötzlich gestorben. BILD: SANDRA BOSSENMAIER  
 
Rielasingen-Worblingen Bei der im Frühjahr stattgefundenen Hauptversammlung des Rattlinger Narrenvereines Burg Rosenegg kam es so, wie es scheinbar zu erwarten war. Holger Reutemann wurde zum Ersten Vorsitzenden des Vereines gewählt. Doch der neue Narrenpräsident der Rattlinger hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Vor über einem Jahr war sein Roland Schoch für alle völlig unerwartet gestorben. Im darauffolgenden Jahr hatte Reutemann die Führung zwar kommissarisch übernommen hatte sich aber bewusst eine Bedenkzeit erbeten. Zu groß war die Trauer über den Tod seines Vorstandskollegen und Freundes, der eine große Lücke hinterlassen hatte. Gerade das Geschehene hätte die Mitglieder noch enger zusammen geschweißt, äußert sich der neue Chef der Rattlinger stolz über den guten Zusammenhalt im Verein. Auf die Frage, wie die Zukunft des Narrenvereines aussehen wird, weiß er, ohne zu zögern, eine Antwort. Wie schon immer in der langen Geschichte des rund 500 Mitglieder zählenden Vereines wird man sich dem Thema Fasnacht im Sinne der Brauchtumspflege und der Tradition widmen. Mit dem Förderverein Rattlinger Narrenschopf soll der Narrenschopf weiter ausgebaut werden. Außerdem war es schon ein Anliegen von Roland Schoch, die Geschichte des altehrwürdigen Narren vereines aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Reutemann ist ein echter Rielasinger. Geboren im damaligen Arlemer Krankenhaus und aufgewachsen in Rielasingen kann er sich keinen schöneren Heimatort vorstellen. Er engagiert sich auch als Gemeinderat für das Gemeinewohl. Rielasingen - Worblingen liegt mir am Herzen", erklärt er. Seit 1993 ist Reutemann Mitglied im Narrenverein, seit 2007 war er der zweite Vorsitzende. Diese Stelle ist nun erst einmal vakant. Erfreuliche Nachrichten gibt es vom Dritten im Bunde der Vor- standschaft, Sascha Becker. Er möchte im nächsten Jahr für die nun vakante Stelle kandidieren.

09:05 2018 Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler

 

Holger Reutemann neuer Präsident der Rattlinger

 

 

Vorstands-Trio des Narrenvereins wird erst wieder in einem Jahr komplett sein

 

 

 

Holger Reutemann ist der neue

Präsident des Narrenvereins

Burg Rosenegg. Die Wahl fand nun

über ein Jahr nach dem plötzlichen

Tod von Vorgänger Roland Schoch statt.

swb-Bild: of

Rielasingen-Worblingen.Holger Reutemann wurde im Rahmen der Hauptversammlung des Narrenverein Burg Rosenegg zum neuen Präsident gewählt. Er folgt im Amt damit nun offiziell dem im April 2017 völlig überraschend Verstorbenen Roland Schon nach und war in der Zeit zuvor bereits als zweiter Vorsitzender schon kommissarischer Präsident gewesen. Die Lücke im Vorstandstrio des Narrenvereins mit insgesamt rund 500 Mitgliedern, davon etwa 140 in der aktiven Zunft, ist nach diesen Wahlen allerdings noch nicht geschlossen, wie die in der Versammlung ebenfalls neu gewählte Schriftführerin Sylvia Sixta im Anschluss bekannt gab. Denn nun ist das Amt des zweiten Vorsitzenden erst einmal vakant, wenngleich der dritte Vorsitzende Sascha Becker erklärte, bei den für nächstes Jahr anstehenden Wahlen für dieses Amt zu kandidieren. Bis dahin soll dann auch eine Kandidatin oder ein Kandidat gefunden sein, der/die 'wiederum diese Lücke nicht nur ausfüllt, sondern mit dem Vorstand auch die Zukunft des Vereins weiter ausarbeitet. Neu gewählt wurde in der Versammlung zudem noch Kassierin Regina Fortenbach.

Wie Holger Reutemann auf Nachfrage des WOCHENBLATT erklärte, habe er schon gründlich überlegt ob er das durch seinen Vorgänger sehr geprägte Amt übernehmen solle. Er habe sich deshalb eine Entscheidung auch erst nach der Fastnacht 2018 ausbedungen. »Wir sind in dem Jahr seit dem Tod von Roland Schoch noch stärker als närrische Familie zusammengewachsen und es ist klar, dass hier im Verein wie in der Vorstandschaft viele Hände zusammen greifen und sich für die Ziele des Vereins, nämlich Fastnacht als Dorfkultur, einsetzen würden. Das sei auch der Rückhalt, den er als Vorsitzender für seine Arbeit brauche und der er sich nun auch sicher sei.

08.02.2018  Singenner Wochenblatt  Oliver Fiedler

Baumert muss Umleitungen künftig selbst beschildern

 

Narren gehen mit dem Schultes wegen der Straßenbaustellen im Dorf zu Gericht

Rielasingen-Worblingen. Da musste der Schultes von Rielasingen-Worblingen, Ralf Baumert, den vereinten Narren von Rielasingen, Worblingen und Arlen vei seiner Entmachtung glatt den Vogel zeigen, denn sie verurteilten ihn angesichts der vielen Straßensperrungen im letzten Jahr rund um den Rathausbuckel dazu, dass er künftig die Umleitungsschilder im Dorf aufstellen muss - und dazu noch denn Narren als Entschädigung für die Umwege 1001 Liter Wein spendieren soll, wie Junker Hans in seinem Urteil verkündete. 

 

Baumert wurde mit Michael Pätzholz vom Gewerbeverein ein Fürsprech zur Seite gestellt, der die Straßensperrungen ganz praktisch fand: denn dadurch hätten viel weniger Arlener den Weg ins Dorf gefunden. Pätzholz befand den Angeklagten im übrigen für Unschuldig, denn die Umleitungen habe man ja den Sesselfurzern aus dem Landratsamt zu verdanken. Und Baumert setzte noch eins drauf: denn jetzt habe man so schöne Straßen, dass man ja auch mal darüber nachdenken könnte, Markt und Weihnachtsmarkt mal dorthin zu verlegen. Dafür gabs allerdings keinen Applaus.

Baumert trat dieses Jahr mit seiner Frau und Bekannen im Biberkostüm als »Familie« auf, einer aktuell recht unbeliebten Tierart in Worblingen.

Die vereinten Narren hatten auf dem Platz für viel »Action« gesorgt. Schon ein Klassiker ist inzwischen der Kinder-Parcours, so dass der Platz bis zum Aufstellen des Narrenbaums mit Leben erfüllt wird. Begleitet wurde die Zeremonie von der Rielasinger Narrenmusik, den »Orgellochbläri« und dem Eskimo-Team des Fanfarenzug Rielasingen-Arlen.

Mehr Bilder von der Entmachtung gibt es in der Galerie.

Auf der Facebookseite des Wochenblatt kann man zudem den Urteilsspruch in bewegten Bildern erleben.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler

30.01.2018  Bericht vom Südkurier

Rattlinger gehen in ihren Narrenspielen auf

 

Der Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg bietet einen humorigen Abend, bei dem er aber auch in bewegender Weise des verstorbenen Zunftmeisters Roland Schoch gedenkt.

Volles Haus: In der Talwiesenhalle herrscht bei den Narrenspielen auch diesmal gute Stimmung. Bilder: Sandra Bossenmaier | Bild: Sabine Tesche

 

 

Trauer und die hohe Kunst der Narretei liegen beim Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg eng beieinander. Viel zu früh war der langjährige Zunftmeister Roland Schoch im vergangenen Jahr verstorben. "Wir werden ihn immer für seine Einzigartigkeit lieben", so Holger Reutemann in seinen Begrüßungsworten. Er übernahm kommissarisch das Amt des verstorbenen Zunftmeisters. In dessen Sinne wurde gefeiert und gelacht. Ergreifend war der Moment, als alle Roland Schoch zu Gedenken den von ihm komponierten Fasnachtswalzer "Zum Rattetanz" sangen.

"Unser Verein ist wie eine Familie", sagt Reutemann von der Unterstützung im Verein. Bei seinen Worten über Schoch habe er einen Kloß im Hals gehabt. Schoch vermisse er nicht nur als Zunftmeister, sondern auch als Freund. Reutemanns eigene Persönlichkeit ließ ihn bei den Narrenspielen authentisch wirken.

Daniel Pieper übernahm Schochs langjährige Rolle als Truebehüter in der beliebten Nachtwächternummer. Alle Aufmerksamkeit der 400 Besucher lag auf ihm, als er mit dem Nachtwächter (Bernhard Beger) und Schermuser (Bernd Ueltzhöffer) seinen Auftritt hatte. Das Trio trug mit trockenem Humor das Wichtigste aus dem Dorf vor.

Vor dem Rathaus unterhielten sie sich und warteten auf den nicht so großen, aber wendigen und schnellen Bürgerbus. Den vom Schermuser mitgebrachten Staubsauger erkannten sie als Rasenmäher, brachten diesen aber einfach nicht zum Laufen. Mitunter wussten sie von modernen Windrädern auf dem Schienerberg. Diese erzeugten Wind, wenn man sie mit der neuen Feuerwehrdrehleiter anwirft, analysierten sie. Wegen des Schattenwurfes der Windräder hätten die Bohlinger Angst, hieß es in der Nummer weiter – die meisten hätten doch schon einen Schatten. Auch für die Singener hatten sie geniale Ideen, in diesem Fall solche zur Verwendung des Conti-Hochhauses. Geschmückt mit großen Bildern aller Singener Stadträte, oben auf dem Dach thronend Veronika Netzhammer, wollen sie es als Weltkulturerbe anmelden.

Seit 60 Jahren gibt es die Rattlinger Narrenspiele, stets entwickelten sie sich weiter. Heute ergießt sich darin ein unermesslicher Ideenreichtum. Ebenso entwickelte sich der Nachwuchs weiter und sammelte Bühnenerfahrung. Viele junge Bühnenakteure bereicherten auch in diesem Jahr den Abend.

Sielmann-Weiher schlägt Wellen

Tanz- und Musikeinlagen vom Musikverein Rielasingen-Arlen, dem Fanfarenzug Rielasingen Arlen und der Garde mit den hübschen Mädchen bereicherten den kurzweiligen Abend. Die Holzergilde präsentierte die besten Beiträge der letzten 40 Jahre, übrigens in Originalbesetzung.

Gerd Schoch glänzte mit einer Büttenrede. Unter anderem widmete er sich dabei dem Sielmann-Weiher in Worblingen. Zur Einweihung dessen hatten diverse Wasserbewohner eine Einladung vom Umweltbeauftragten der Gemeinde erhalten. Auf die Suche nach dem makellosen Mega-Möhrle, der Frösche rettet, hatte sich besonders die hübsche Meerjungfrau Arielle, gespielt von Karin Busshart, gemacht.

Ali Schoch und Thomas Gonsior brachten als Putzfrau Gisela, die sich graziös wie Helene Fischer in der Badewanne räkelte, und Hausmeister Helmut Amüsantes auf die Bühne. Außerdem ließen drei viel zu teure Kunstwerke Einblick in ihren Museumsalltag nehmen.

Bildergalerie im Internet:www.suedkurier.de/bilder

Die Akteure

  • Mitwirkende waren Ayla Anderson, Matthias, Moritz und Reiner Baum, Sascha Becker, Bernhard Beger, Michael Blum, Karin Busshart, Larissa Bohlander, Josef Duttle, Marc Eder, Christine Endres, Martin Fluck, Ralf Fortenbach, Andreas, Lena und Marc Fürst, Alisa Fuhrmann, Lea Gierke, Milena und Thomas Gonsior, David und Erwin Gräble, Matthias Graf, Marianne und Sabrina Heimberg, Thomas Held, Sabine Herzog, Antonia, Cibrije und Sandro Ienco, Erika Jusufovski, Nina Kaier, Susanne Kalopek, Gunnar Kattge, Sarah Kauder, Simon Kupprion, Daniel Kutscher, Andreas und Marlene Martin, Lena und Mara Mayer, Lars Meister, Daniel Pieper, Roland Reitze, Marita Reitze-Fürst, Holger Reutemann, Theresa Rohr, Peter Rudolph, Ali, Gerd und Paul Schoch, Alexander Schlenker, Joachim und Sabrina Schorpp, Anika und Rita Stadelhofer, Bernd Ueltzhöffer, Lukas Uhler, Patrick Weber, Daniel Wentzel und Anton Ziganke, Gesamtleitung: Dagi Wenzler-Beger.
  • Musik machten bei den Narrenspielen der Rattlinger der Musikverein Rielasingen-Arlen unter Leitung von Helmut Matt und der Fanfarenzug Rielasingen-Arlen unter Leitung von Andreas Herzog.

27.01.2018 Singenner Wochenblatt  Oliver Fiedler

 

Rattlinger verwandeln das Conti in ein Lenk-Kunstwerk

 

Rielasingen. Der Narrenverein Burg Rosenegg feierte am Freitagabend den Auftakt seiner 60. Narrenspiele in der nicht ganz ausverkauften Talwiesenhalle mit einem besonderen Feuerwerk an Humor und besonderen Einfällen. Und viele waren gespannt ob die größte Nummer des Abends, das Zusammentreffen von Nachtwächter (Bernhard Beger) Scheermuser (Bernd Ueltzhöffer) und dem Trubehüeter (neu: Daniel Pieper) nach dem viel zu frühen Tod von Präsident Roland Schoch funktioniert. Und sie hat.

Denn das neue formierte närrische Trio machte sich nicht nur Gedanken darüber, ob der Schattenwurf eventueller Windräder auf dem Schienerberg die Bohlinger noch schwärzer werden lasse, die sinierten auch über die Zukunft des "Conti", dessen Abriss der Stadt zum großen Gelächter der Narren im letzten Jahr nicht gelingen wollte. Sie haben aus guten Quellen erfahren, dass Künstler Peter Lenk dort den Gemeinderat völlig nackt auf den düsteren Betonmauern platzieren wolle. Mit einer Ausnahme: Veronika Netzhammer solle da quasi das Hegauer Gegenstück zur Konstanzer Imperia werden, ganz oben drauf auf der Ruine: als "Lenk-Drachen", was gleich schon mit einem Entwurf bestätigt wurde. Das Publikum kugelte sich vor Lachen.

Mehr Bilder gibt es unter https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2018/januar/album/60-narrenspiele-der-rattlinger-in-der-talwiesenhalle-rielasingen-teil-1/ 

und für den zweiten Teil unter https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2018/januar/album/60-narrenspiele-der-rattlinger-in-der-talwiesenhalle-rielasingen-teil-2/ 

und auf der Facebook-Seite des Wochenblatt noch ein Video über den "Lenk-Drachen".

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler

10.01.2018 Singenner Wochenblatt

Die 60. Rattlinger Narrenspiele

      Vorverkauf startet / Neuer Trubehüete

Wie jedes Jahr nach dem Jah- reswechsel geben sich die Ak- teure der Rielasinger Narren- spiele im Proberaum des Nar- renschopfes die Türe in die Hand. Nachdem bereits in der Vorweihnachtszeit die Texter, Choreografen und Musiker sich in die Narretei versenken muss- ten, gehen die Proben bereits in den Endspurt.

 

 

 

Wenn am 26. Januar der Junker Hans und sein Burgvogt Spind- ler, mit Hilfe des Hofnarren, verkörpert von Gunnar Kattge, die Ratten, Hansele, Elfer, Zigü- ner, Zimmermannsgilde und Garde zum Leben erwecken, dann heißt es zum 60. Mal: beste Unterhaltung mit dem Narrenverein Burg Rosenegg. Wie jedes Jahr um diese Zeit muss alles organisiert werden: Einkauf, Proben, Kulissenbau, Dekoration und Kostüme – alle sind gefordert, denn dieses Jahr ist die Fasnacht früh!

 

Jung und alt stehen wieder ein- mal zusammen auf der Bühne, wie zum Beispiel in der Num- mer:»...wenn ́sdieKunschter- fordert...« altbekannte Künstler wie Bernd Ültzhöfer, Bögiy Be- ger und Gerd Schoch geben ihr Bestes , aber auch neue Talente wie Sandro Ienko werden ihr Debut abliefern.

 

Die große Lücke, die durch den plötzlichenTodvonZunftmeis- ter Roland Schoch entstanden ist wird schwerlich zu schließen sein und der Verein muss die Veranstaltungen ohne seine beliebten, scharfzüngigen Begrü- ßungen durchziehen. Es wird einen neuen Truebehüeter (Da- niel Pieper) geben, ein Ausflug in die Unterwasserwelt unter- nommen, und die Zimmer- mannsgildezeigtineinemPot- pourrie Glanzlichter aus 60 Jahren Narrenspielen.

Ein ungewöhnlicher Museums- besuch wird umrahmt durch Gesang und Tanz der Tanz- gruppe »Power Girls«. Selbst- verständlich werden die Besu- chervomFanfarenzugFZRie- lasingen-Arlen lautstark aus der Pause geholt und wie die Jahre zuvor wird der Musikver- ein Rielasingen-Arlen, unter 

der Leitung von Helmut Matt das Ganze auf hohem musikali- schen Niveau ausklingen las- sen. Junge Talente sind ebenso zu sehen wie altbekannte im neuen Gewand. Auf jeden Fall kannsichdasPublikum4Mal auf einen bunten und vergnüg- lichen Abend in gewohnter Qualität bei den Rielasinger Narren freuen. Zu den Spielter- minen am 26./27. Januar, je- weils 20 Uhr und 2./3. Februar (am 3. Februar um 18 Uhr) er- hältmanKartenimVorverkauf ab dem 13. Januar ab 9 Uhr bei Hoffmann Optik in Rielasingen, Niedergasse 2.

redaktion@wochenblatt.net 

12.11.2017 Bericht vom Südkurier

Rattlinger eröffnen Fasnacht mit Martinispiel auf dem Rielasinger Rosenegg

Großes Theater vor großem Publikum, das trotz regnerischem Wetter die Späße der Theatertruppe vom Narrenverein Burg Rosenegg mit lauten Applaus belohnt

Den abgelehnten Heiratskandidaten droht im diesjährigen Martinispiel "Die wählerische Prinzessin" der Rattlinger Narrenzunft Burg Rosenegg ein bitteres Ende. Von links im Bild: Marita Reitze-Fürst, Daniel Pieper, Gerd Schoch, Bögy Beger und Gunnar Kattge, vorn. | Bild: Christel Rossner

Fürwahr, die Königstochter ist nur schwer zufriedenzustellen. Ihr genervter Vater will sie endlich los sein und an den Mann bringen. Nicht gerade mit Schönheit gesegnet, zeigt die Prinzessin bei der Vorstellung der Heiratskandidaten auch noch Haare auf den Zähnen. Davon konnte sich das Publikum überzeugen, pünktlich zum Auftakt der fünften Jahreszeit brachte der Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg am Samstag sein Martinispiel unters Volk.

 

Vom Wetter ließen sich die gut 450 Zuschauer nicht abhalten, auch wenn der Wind durch die Bäume über das Rosenegg pfiff. Denn eins ist gewiss: An Humor und Witz mangelt es den Stückeschreibern Dagi Wenzler-Beger und Peter Brütsch und auch den Darstellern nicht. Zudem bewiesen sie im diesjährigen Schwank "Die wählerische Prinzessin" wieder ihre schauspielerischen Qualitäten.

 

Auch diesmal ging die Reise in die Vergangenheit. Junker Hans und Burgvogt Spindler mischen sich als Zuschauer eines Theaterstückes unter ihre Untertanen, die Geschmack am Theaterspielen entdeckt haben. Dass Kultur schon zu Junker Hans' Zeiten die einfachen Untertanen erreichte, belegte Manfred Wallheim in seinem Prolog vor der Vorstellung anhand historischer Beispiele seit der Antike.

 

Ob die damaligen Inhalte dem Stück der Rattlinger entsprachen, sei dahingestellt. Die Zuschauer in Rielasingen hatten jedenfalls von Beginn an ihren Spaß. Der einsetzende Regen und kalte Windböen wurden gottgegeben hingenommen. Auch die Akteure scherten sich nicht ums Wetter. Selbst wenn sie barfuß oder in Holzpantinen durch das Spiel holperten, in dem der Prinzessin (in Hochform Marita Reitze-Fürst) drei Bewerber zur Wahl vorgestellt wurden.

 

Auf sie wartete eine lebensentscheidende Aufgabe: Bei Nicht-Lösung mussten der Henker (genial gespielt von Daniel Pieper) und der besorgte Pfarrer (Gunnar Kattge) ihres Amtes wirken. Doch leider litt jeder Bewerber unter Mängeln. Der eine war im Kopf ganz hell, aber nicht ganz schnell. Der zweite blitzgescheit, aber er hatte die Schlafkrankheit. Der dritte auch nicht der Hellste und ein Muttersöhnchen. Also nichts dabei für die Prinzessin. Für den Henker eine Herausforderung. Denn er war der Trunksucht verfallen, um sein mörderisches Handwerk psychisch zu verkraften.

Wieder nicht bei Sinnen, gelingt es dem Henker nicht. Der König (über den Dingen stehend Bögy Beger) fand die treffenden Worte: "Jede Hinrichtung ein Flop! Du bist eine Niete in deinem Job." Und dann taucht ein Prinz zu Pferde auf, doch der steht eher auf den König. Junker Hans (Andreas Fürst) greift in das Theaterstück ein und bestimmt die Paare. Der Burgvogt (Michael Blum) bekommt den warmen Prinzen, die Prinzessin muss mit dem Henker vorlieb nehmen.

 

Das Publikum sparte nicht mit Applaus. Die Aussagen: "Wie immer ganz toll" oder "Einfach klasse" mögen für diese Inszenierung stehen. Aufwändig ausgestattet erfüllten die Schauspieler alle Erwartungen.

 

Die weiteren Akteure waren: Alexander Schlenker (Ansager), Gerd Schoch (Gerd vom Winkel), Daniel Schwarz (Daniel vom Schnaiderholz), Josef Duttle (Josef vom Oberholz), Ali Schoch (Wirtin) Karin Busshard (Marktfrau), Marlene Martin (Marktfrau), Dagi Wenzler-Beger (Mutter von Gerd), Thomas Gonsior (Prinz), Paul Schoch (Trompeter), Simon Mayer und David Mayer (Schreiner).

22.06.2017 Singener Wochenblatt

Reutemann führt Rattlinger kommisarisch

Narrenverein will die Nachfolge des verstorbenen Roland Schon im nächsten Jahre regeln

 

 

Rielasingen. Kürzlich fand die Generalversammlung des Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg statt. Die Neuwahlen wurden laut einer Mitteilung des Vereins satzungsgemäß im normalen Turnus abgehalten, die Stelle des ersten Vorsitzenden wird für dieses Jahr deshalb nicht besetzt. Sie wurde die letzten 22 Jahre durch den am 1. April völlig überraschend verstorbenen Roland Schoch ausgefüllt.

Kommissarisch übernimmt diese Position nun erst einmal der bisherige und wiedergewählte zweite Vorsitzende Holger Reutemann. Die Vorstandschaft werde den Verein im Sinne von Roland Schoch weiter führen, die bevorstehenden Aufgaben werden in gemeinschaftlicher Arbeit erledigt, so die Mitteilung.  Bestätigt wurden bei den Wahlen an diesem Abend als 3. Vorsitzender Sascha Becker, als 2. Schriftführerin Sandra Grubert, als 2. Kassier Markus Paul und neu als 3. Kassiererin Jennifer Nick

fiedler@wochenblatt.net

13.04.2017 Singener Wochenblatt

 

Mitten aus dem Leben gerissen

Große Trauergemeinde nimmt Abschied von

Roland Schoch

Rielasingen. Über 500 Gäste nahmen am Mittwochnachmittag sehr bewegt Abschied von Roland Schoch, der am 1. April völlig überraschend bei einem Ausflug verstorben war. Die vielen anwesenden Mitglieder des Narrenverein Burg Rosenegg, den Schoch seit seinem 30 Lebensjahr insgesamt 22 Jahre führte, setzen mit ihren roten Halstuch ein Zeichen der Zusammengehörigkeit in dieser schweren Stunde.

Auch Gemeindereferentin Petra Kirchhoff, die die Trauerfeier leitete, war ihre Betroffenheit über den plötzlichen Tod Schochs anzumerken. Noch vor wenigen Wochen waren die beiden beim „Narrengericht“ zur Absetzung des Bürgermeisters zusammen auf der Treppe der Rielasinger Kirche gestanden. Er sei kein Mensch gewesen, der sich habe in Schubladen stecken lassen, auch für seine Familie nicht. Er habe sich sehr stark engagiert für die Fastnacht, aber auch immer den Abstand gebraucht – und er habe noch so viel vorgehabt mit seinen Talenten. Es sei gut, wenn man nun nicht hoffnungslos trauere, sondern dafür dankbar war er getan habe. Dirk Stöber, technischer Leiter des Singener Werks von Nestlé-Maggi, erinnerte an 30 Jahre, die Schoch als Elektriker nach seiner Ausbildung in der „Alu“ viel für den Standort bewirkt habe. Nach einem Fernstudium zum staatliche geprüften Elektrotechniker habe er sein Fachwissen vielfach auch mit Verbesserungsvorschlägen eingebracht. Für den Narrenverein Burg Rosenegg sprachen der stellvertretende Vorsitzende Holger Reutemann und der dritte Vorsitzende Sascha Becker, während weitere Vorstandsmitglieder 22 Rosen, eine für jedes Jahr als Präsident, vor dem Sarg niederlegten. Schoch habe den Verein so aufgebaut, dass sich jeder darin habe Wohlfühlen können, Dank gab es für den „Rattenwalzer“ aus seiner Feder, den Blick über den Tellerrand hinaus zu den anderen Narrenvereinen, für die Unterstützung des Elferspiels zu Martini und auch die Leidenschaft für die Straßenfastnacht, weil der Weg des Narren einfach die Straße sei. Helmut Matt sprach für den Musikverein, in dem Schoch als Jugendlicher das Flügelhorn erlernte, und längst nicht nur wegen der Fastnacht enge Verbindungen pflegte. Die Gründung der „Buttele“ wie die Unterstützung der Formation „Blaska“, die die Gemeinde beim „Närrischen Ohrwurm“ vertrat, waren „sein Ding“. Deshalb widmete bei der Trauerfeier „Blaska“ Schoch auch den „Sound of Silence“, währen der Musikverein mit „My Way“ seinen Dank für viel Gemeinsames zum Ausdruck brachte. Ein weiteres selbst komponiertes Stück, das bald hätte vorgestellt werden sollen, gab es als Erinnerung aus den Lautsprechern.

verant. Red. @: Oliver Fiedler

05.04.2017

Bericht vom Südkurier

 

Rattlinger-Narren in Rielasingen trauern um Präsident Roland Schoch

Roland Schoch ist plötzlich und überraschend in Karlsruhe verstorben. Die Rattlinger-Narren trauern um ihren Präsidenten. Die Trauerfeier ist für kommenden Mittwoch, 12. April, in Rielasingen geplant.

Mitten aus dem Leben hat es den Rattlinger Narrenpräsidenten am Wochenende gerissen. Wie gestern bekannt wurde, ist Roland Schoch überraschend gestorben. Auf einem Ausflug ins nordbadische Karlsruhe ereilte ihn sein Schicksal. Obwohl Ärzte schnell zur Stelle waren, sei für den 52-Jährigen jede Hilfe zu spät gekommen.

Umtriebig war Schoch nicht nur zur Fasnet, sondern am Liebsten das ganze Jahr. Unterhaltung war sein Lebenselixier, gleichgültig ob mit Komödie oder Komposition. Nicht nur auf der Narrenbühne hat er mit Hintersinn die menschlichen Schwächen treffsicher aufgespießt, sondern auch mit kabarettistischen Bühnenprogrammen – und das ohne sich selbst zu schonen.

Sein Credo: "Der Weg des Narren ist die Straße"

Sein besonderes Engagement galt aber dem Narrenverein Burg Rosenegg. Seit mehr als 22 Jahren hat er als Vorsitzender die Geschicke der Rattlinger gelenkt. Ein Höhepunkt war die Realisierung des Narrenschopfs für die Zunft, ein anderer das große Fest zum 150-jährigen Jubiläum der Narretei in Rielasingen. Sein Talent war es, Menschen zusammen zu führen – und die Narren im Besonderen. Konsequent hat er daran mitgearbeitet, die drei Zünfte der Gemeinde gemeinsam auftreten zu lassen. "Sein Tod ist ein echter Schock", erklärt Schochs Stellvertreter in der Zunft, Holger Reutemann. Angesichts der tragischen Nachricht werde auch die anstehende Generalversammlung der Rattlinger in wenigen Wochen verschoben. "Wir müssen uns jetzt erstmal neu sortieren", so Reutemann.

Der Weg des Narren ist die Straße", lautete Schochs Credo. Und so hat er es stets gehalten und dabei die Welt erkundet. "Er war ja viel unterwegs", erklärt sein Bruder Gerd Schoch. Seine Familie habe er dabei immer auf dem Laufenden gehalten, wo er sich gerade aufhält und wenn er wieder zurück gekommen ist. Diesmal nicht. Dabei hatte er noch manchen Plan. In letzter Zeit wurde die Musik für ihn immer wichtiger, erinnert sich sein Bruder Gerd. Hatte er in den vergangenen Jahren als Kulturveranstalter auch die Fäden gezogen, um Rielasingen-Worblingen auf der großen Fernsehbühne beim närrischen Ohrwurm in der Stadthalle Auftritte zu ermöglichen, so plante er aktuell, eine eigene Komposition zu veröffentlichen. Die Trauerfeier soll am Mittwoch, 12. April in Rielasingen stattfinden.

 

 

22.02.2017                   Singener Wochenblatt
Erstellt von Oliver Fiedler

Die alte Wunde Campingplatz

 

Alefänziges beim Rattlinger Ordensabend in der Krone

Rielasingen-Worblingen (of). Mit ihrem Ordensabend haben sich die Aktiven der Narrenzunft Burg Rosenegg am Dienstagabend in der „Krone“ auf die närrische Hochzeit eingestimmt. Und  dabei ging‘s natürlich durchaus alefänzig zu. Der Zunftmeister der Schaflinger aus Worblingen, Thomas Bertsche hatte zur Ordensverleihung, jene platte Ratte mitgebracht, die er noch beim Narrenspiegel am Samstag aus einer Mülltonne gefischt hatte. Kaum einer werde ihm daheim glauben, dass er hier über 100 Ratten auf einmal gesehen habe, witzelte er angesichts des gefüllten Saals.

Zunftmeister Roland Schoch wurde auch schon mal von den Wiebern mit Sonnencreme eingeschmiert. swb-Bild: of

 

Die „Retourkutsche“ kam kurz darauf von den „Wiebern“ (Dagmar Beger-Wenzel, Sarah Kauder, Ali Schoch, Marita Reitze-Fürst und Sandra Grubert) die sich in ihrem Sketch den Campingplatz am Naturbad herbeisehnten, als Refugium für gestresste Narren und Musiker rund um die Fastnacht, denn die hätten beim Rielasinger Narrenspiegel schon gar ihre Einsätze in der letzten Vorstellung verschlafen. Doch die „Schoofseckel“ würden das nach wie vor verhindern  sangen sie im Refrain in Anspielung auf die Worblinger Fastnachtsfigur. Die Hoorig-Rufe waren mehr als Applaus dazu.

Einen Starauftritt hatte  „Rudi“ (Thomas Gonsior)  der nach seinem Herzblatt-Engagement bei den Narrenspielen noch nicht wieder in Richtung Holland aufgebrochen war, weil er noch immer auf seine Gage wartete, die ihm vom Förderverein Zunfthaus versprochen worden sei. Die Vertreter des Fördervereins hatten freilich einen dicken Scheck dabei und machten gleich noch Werbung für den Förderverein, der das auch verdient hat.

Orden gab es eine ganze Menge an diesem Abend: für 40 Jahre wurden Manfred Böhringer und (in Abwesenheit) Bernhard Beger geehrt, für 25 Jahre Hanselevater Rald Fürst, für 20 Jahre Stefan Roth und Maria Dietrich-Nowak. Der Junker-Hans Orden für 15 Jahre ging in diesem Jahr an den aktuellen „Junker Hans“ Andreas Fürst, der diese Figur seit 2006 verkörpert. Die Ehrungen der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee wurden durch  Herbert Schober vorgenommen.


Hier sind die Bilder vom Ordensabend: https://www.wochenblatt.net/wb-bewegt/bildergalerien/2017/februar/album/ordensabend-der-rattlinger-in-der-krone-rielasingen/ 

Ein Video vom Auftritt der "Wieber" gibt es unter https://www.facebook.com/Singenerwochenblatt/videos/1721198061544126/ 

verant. Red. @: Oliver Fiedler

06.02.2017                   Südkurier

Närrischer Wegweiser durch Rielasingen-Worblingen

 

Rund 400 Besucher wollten in der Talwiesenhalle erleben, wie der Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg das lokale Geschehen im vergangenen Jahr aufarbeitet.

Die Holzer können tanzen – also darf die Gilde 257 bei der Premiere des Narrenspiegels in der Talwiesenhalle die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen. | Bild: Ingeborg Meier Südkurier

Mit einer Super-Premiere startete der Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg am Freitag die Reihe der Narrenspiegel in der hiesigen Fasnachtslandschaft. Hochnärrische Ideen, gerüttelt Alefanz, hintersinniger Humor und viel Gefühl für Slapstick und Klamauk plus hochkarätige Gesangs-, Tanz- und Musikeinlagen machten das Narrenspektakel für die 400 Besucher in der Talwiesenhalle zu einem Fasnacht-Höhepunkt.

Dennoch gab es kurze Momente der Besinnung und Trauer. Am Vortag der Premiere war Franz Schaffart im Alter von 101 Jahren gestorben. Franz Schaffart war der Initiator der Narrenspiele vor 59 Jahren. Zunftmeister Roland Schoch widmete ihm die diesjährigen Spiele und rief ihm – ganz im Sinne des Erznarren – ein letztes dreifaches Hoorig zu, in das das Publikum einstimmte.

 

Vieles von dem, was in der Doppelgemeinde im vergangenen Jahr geschah, wurde an diesem Abend aufgearbeitet. Roland Schoch dachte über eine Kennzeichnungspflicht für neue politische Parteien nach. "Damit man weiß, was drin steckt – vor allem wenn sie sich alternativ nennen", so Roland Schoch mit Seitenhieb auch auf die braune Krawatte und die braune Jacke des mittlerweile fraktionslosen Vertreters einer solchen Partei im Landtag.Der Priester-Notstand in der Seelsorgegemeinschaft Aachtal machte Andreas Fürst und Michael Blum, alias Junker Hans und Burgvogt Spindler, so zu schaffen, dass sie sogar überlegten, die Narrenmesse selbst abzuhalten. Gerd Schoch glänzte wieder einmal in der Bütt. Er dachte über die Gemeinsamkeiten von Politikern und Musikern nach. Die Schlimmsten seien die, die grob rein schreien: Immer öfter gebe es solche "Trumpeter". Dem Bürgerbus prophezeite er viele Leer-Fahrten – in eine Richtung. Arlen und Worblingen verlasse man gern, aber erst einmal in Rielasingen angekommen, wolle kaum noch jemand nach Hause.

 

Schöner als die Gruppe um Marita Reitze-Fürst als Verantwortliche kann man Klamauk nicht präsentieren. Diesmal waren die Darsteller als die nun obdachlosen Geister der Rosenegghalle in Rielasingen unterwegs auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum – derzeit ein großes Thema der Kommunalpolitik. Die Fuhrmann-Schwestern-Gruppe ließ mit Tanz und Gesang die Herzblatt-Sendung vergnüglich wieder aufleben. Gleiches machten urkomisch Thomas Gonsior und Ali Schoch mit "Dirty Dancing".

 

Und dann die Nachtwächter-Truebehüter- und Schermuser-Nummer. Bernhard Beger und Roland Schoch stehen hier mittlerweile seit 25 Jahren auf der Bühne, Bernd Ueltzhöffer seit 15 – und schaffen es immer noch, sich selbst zu übertreffen.

Mit trockenem Humor und stoischer Mimik ließen sie sich über Drehleitern, FFW-Häuser ohne Brandschutz wie das Rielasinger, das Gesundheitsmanagement-Programm der Gemeinde und den Sielmann-Weiher als Löschteich für die Schweizer Gewächshäuser auf Worblinger Gemarkung aus – und brachten damit das Publikum vor Lachen zum Toben.

 

Optisch wunderbar bunt machte die Garde den Abend. Um eine Zugabe kamen die tanzenden Mitwirkenden der Holzergilde nicht herum. Und für den musikalischen Genuss des Narrenvolkes sorgten der Fanfarenzug Arlen und der Musikverein Rielasingen-Arlen auf das Allerbeste.

 

Die Mitwirkenden

Matthias, Moritz und Reiner Baum, Sascha Becker, Nernhard Beger, Michael Blum, Larissa Bohlander, Karin Busshart, Josef Duttle, Marc Eder, Christine Endres, Martin Fluck, Ralf Fortenbach, Andreas, Lena, Marc und Ralf Fürst, Alisa Fuhrmann, Lea Gierke, Milena und Thomas Gonsior, David und Erwin Gräble, Matthias Graf, Tina Grundl, Marianne und Sabrina Heimberg, Thomas Held, Andreas und Sabine Herzog, Antonia und Cibrije Ienco, Erika Jusufovski, Nina Kaier, Susanne Kalopek, Gunnar Kattge, Sarah Kauder, Simon Kupprion, Daniel Kutscher, Julia Lutter, Andreas, Marlene und Reinhold Martin, Helmut Matt, Lena und Mara Mayer, Lars Meister, Jano Pereira, Florian und Roland Reitze, Marita Reitze-Fürst, Theresa Rohr, Markus Roth, Alexander Schlenker, Ali, Gerd, Paul und Roland Schoch, Daniel Schwarz, Anika und Rita Stadelhofer, Philipp Stephan, Bernd Ueltzhöffer, Lukas Uhler, Patrick Weber, Daniel Wentzel, Dagi Wenzler-Beger (Regie); des Weiteren der Musikverein Rielasingen-Arlen und der Fanfarenzug Arlen. Weitere Aufführungen finden am Freitag und Samstag, 10. 

04.02.2017                   Singener Wochenblatt
Erstellt von Oliver Fiedler
 
Ein Narrenfest im Gedenken an Franz Schaffart
 
Rattlinger Narrenspiele über Wohnungsnot,
Priestermangel, Liebesnot, eine Drehleiter und "Winni"

Rielasingen-Worblingen (of). Trauer und Freude liegen manchmal ganz nah beieinander.

 

Denn die diesjährigen Narrenspiele in Rielasingen sind dem Rielasinger „Urnarr“ Franz Schaffart gewidmet, der am Abend vor der Premiere am Freitag  im 101 Lebensjahr verstorben ist. Schaffart war unter anderem vor 59 Jahren der Initiator der Rattlinger Narrenspiele gewesen. Zunftmeister Roland Schoch ließ die über 500 Besucher in der Halle ein dreifaches „Hoorig“ auf den Rielasinger Fastnachts-Pionier ausrufen. 

 

Schoch ließ es sich in diesem Jahr auch nicht nehmen, die „Presse“ ganz besonders zu begrüßen, zumal Zeiten angebrochen seien, in denen die Presse eben von verschiedenen Parteien ausgeschlossen würde, was als populistisch gelte aber für ihn gar nicht populär ist. Der Seitenhieb auf den Herrn im „braunen Jacket“, der als Landtagsabgeordneter zum Neujahrsempfang gekommen war, und einen ganz neuen Begrüßungsmodus nötig machte, durfte da gewiss nicht fehlen. 

 

Und gleich gings dann los mit dem ersten „heißen Eisen“, denn Junker Hans  (Andreas Fürst) und sein Burgvogt Spindler (Michael Blum), mussten zur Kenntnis nehmen dass man angesichts des Priestermangels dieses Jahr nicht mal einen Pfarrer für die Narrenmesse habe. Jede Menge lokaler Besonderheiten hatte Gerd Schoch in der Bütt parat zum Beispiel werden in der Gemeinde inzwischen Sogar Mäuse als Staubsaugerersatz in Autos eingesetzt werden. Ihm konnte an diesem Abend zum Geburtstag gratuliert werden.  Die einstigen Geister der Rosenegghalle (Moritz Baum, Rainer Baum, Karin Busshart, Andreas Fürst, Marita Reitze-Fürst und Paul Schoch schilderten ihre Sicht der suche nach günstigem Wohnraum in der Gemeinde. Dazu sorgte für Garde mit dem Fanfahrenzug unter der Leitung von Christine Ende und Anika Stadelhofer und die Holzergilde 257 unter der Leitung von Sabrina und Marianne Heimberg als Männerballett für die bunten Momente diesen Abends.

 

Der Fanfarenzug Rielasingen-Arlen konnte dieses Jahr als Seemänner gar mit einer Gesangseinlage begeistern. Ein Alleinstellungsmerkmal des Rattlinger Bühnenprogramms war auch dieses Jahr wieder die Gruppe mit Marc Eder, Alisa Fuhrmann, Milena Gonior, Thomas Gonsior, Nina Kaier, Sarah Kauder und Armin Priganica, die „Herzblatt“-Kuppelschow von Rudi Carell mit ziemlich schrägen Typen auferstehen ließen, die „Power Girls“ unter der Leitung von Cibrije Ienco ließen gar die Hits der 1980er Jahre wieder auferstehen und es dabei natürlich Männer regnen. 

 

Und dann natürlich der Schermuuser (Bernd Ueltzhoffer, seit 15 Jahren), der Trubehüeter (Roland Schoch) und der Nachtwächter (Bernhard Beger, beide seit 25 Jahren) mit ihrem urkomischen Trialog über die Arlener, das geplante neue Feuerwehrhaus im Gewerbegebiet, die Feuerwehrhäuser ohne Brandschutz im Allgemeinen, das W-Lan und das ECE, wie den neuen Hund des Bürgermeisters, die manchmal gar nicht sagen müssen, weil sie ohnehin auf die Rettung durch den Souffleur (Thomas Gonsior) warten müssen, und das Publikum zu Lachsalven zu animieren. Sie erklärten die moderne Welt mit ihren ganz eigenen Spitzfindigkeiten und mussten gar aufpassen nicht zuviel über sich selbst zu lachen. 

Thomas Gonsior und Ali Schoch konnten mit ihrem „Dirty Dancing“ sich an leidenschaftliche Zeiten von Früher erinnern, bevor der Musikverein Rielasingen-Arlen unter Helmut Matt mit seinen Funky-Pausen ins Platzkonzert im Publikum überleitete. Das hat im absolut bunten Abend der „Rattlinger“ inzwischen beste Tradition, denn dann geht’s mit der Simmung noch mal so richtig rund in der Halle.

 

Klar das hier Regisseurin Dagmar Wenzler-Beger einen dicken Blumenstrauß bekam. Sie kann freilich derzeit auf ein bestens aufgestelltes Team setzen, das hier mit spürbar viel ansteckendem Spaß auf der Bühne steht. Bei den Narrenspielen wächst Rielasingen wieder zum Dorf zusammen.

 

fiedler@wochenblatt.net

28.01.2017                   Südkurier

In Rielasingen-Worblingen sind Narren bereit zur Narretei

 

Rattlinger, Schaflinger und Katzdorfer machen gemeinsames Programm: Gemeinsame Aktionen wecken Vorfreudeauf die fünfte Jahreszeit

Freudig bereit für die närrischen Tage sind alle drei Narrenvereine aus Rielasingen, Arlen und Worblingen. Von links nach rechts: Thomas Bertsche, Holger Reutemann, Otto Kasper, Roland Schoch und Harald Liehner.

 

14 Meter lang ist das neue Banner für die Empore des Festsaales in der Talwiesenhalle. Bestückt ist es mit vielen fasnächtlichen Motiven aus Bildern des Malers Werner Fluck. Ganz bewusst wollen die Narren damit an den Künstler erinnern, der im Jahr 2015 verstorben ist, und immer wieder närrische Motive geschaffen hat. Abbildungen der Figuren aus dem Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg, vom Narrenverein Katzdorf Arlen und der Narrenzunft Schaflingen schmücken dieses neue Band, dass helfen soll, die Balustrade fasnächtlicher erscheinen zu lassen. "Jahrzehntelang malte Werner Fluck das Bühnenbild der Rattlinger", erinnert Otto Kasper aus Rielasingen-Worblingen. Er hat die neue Verkleidung möglich gemacht. "Bei den Narrenspielen im letzten Jahr hat er zugesagt, für eine schönere Dekoration der Empore zu sorgen", verrät Holger Reutemann, zweiter Vorsitzender der Rattlinger. Er hat nun dafür gesorgt, dass dies Versprechen nicht vergessen wurde.

 

Die drei Narrzünfte in Rielasingen-Worblingen sind bereit für die närrische Zeit. Gemeinsam werden sie am Schmutzige Dunnschtig, in diesem Jahr am 23. Februar, Schultes Ralf Baumert absetzen. Doch nicht nur er, sondern auch seine Stellvertreter werden auf dem Narrenplatz in einer Gerichtsverhandlung zur Rechenschaft gezogen. "Es wird ein großes Aufgebot geben", so Roland Schoch, Vorsitzender des Rattlinger Narrenvereines. Der Narrenplatz befindet sich direkt vor der Katholischen Kirche St. Bartholomäus in Rielasingen. Kaum ein anderer Ort für die Verhandlung könnte besser geeignet sein. Denn in diesem Jahr wird die neue Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit Aachtal Petra Kirchhoff Anklage erheben.

 

Schließlich muss jemand dafür verantwortlich gemacht werden, dass es derzeit in der Seelsorgeeinheit Aachtal keinen Pfarrer gibt. Eines ist jetzt schon sicher, den Rathausschlüssel wird der Schultes an die Narren übergeben müssen. Auf das Gerichtsurteil, die Strafe und deren Vollstreckung kann man jetzt schon gespannt sein. Für einen Gottesdienst mit den Narren wird sich ein beliebter Geistlicher nach Arlen auf den Weg machen. Pfarrer Markus Ramminger, der viele Jahre in der Kirchengemeinde Aachtal tätig gewesen war, wird am Fasnet-Sunntig einen Gottesdienst in der St. Stephans-Kirche in Arlen halten.

 

Ein weiterer gemeinsamer Höhepunkt aller dörflichen Narren wird dann am Sunntig der Gemeinschaftsumzug ab der Arlemer Gems sein. Dem Motto "Zirkus Narriwo" entsprechend werden sich alle Teilnehmer passend kostümieren. Da es in diesem Jahr in Worblingen keinen Badischen Herdöpfelobed gibt, kann auch der Musikverein Worblingen an dem Umzug teilnehmen, kündigt Thomas Bertsche, Zunftmeister der Schaflinger, an. Der Umzug endet an der Talwiesenhalle. Dort wird ein Kindernarrenbaum aufgestellt und ab 14.11 Uhr Kinderfasnet in der Festhalle gefeiert. An Junkers großer Tafelrunde lässt sich lecker schmausen, das Vesper hierfür kann selbst mitgebracht werden.

 

Für den Narrenverein Katzdorf ist im Gasthaus Gems die Wirtschaftskrise angekommen. Das momentan pächterlose Haus wird erst ab März wieder bewirtschaftet. Für die Katzdorfer bleibt für diese Saison lediglich der Festsaal im Kulturpunkt Arlen. "Wer Narretei macht, muss auch solche Dinge bewältigen – wir bekommen das hin", versichert Harald Liehner, erster Vorsitzender des Narrenvereines Katzdorf.

 

Die Vorspiele

  • In Rielasingen gehen die Narrenspiele am Freitag, 3. Februar, und Samstag, 4. Februar, so wie am Freitag, 10. Februar, jeweils um 20 Uhr und schließlich am Samstag, 11. Februar, um 18 Uhr über die Bühne. Mehr Info unter www.rattlinger.de
  • In Worblingen wird der Narrenspiegel am Samstag, 18. Februar, in der Hardberghalle aufgeführt. Eine Mega-Party planen die Schaflinger am Fasnachtssamstag in der Hardberghalle. Mehr Info zur Zunft im Internet: www.narrenzunft-schaflingen.de
  • In Arlen ist Närrischer Dorfabend der Katzdorfer am Fasnetsunntig, 26. Februar, im Kulturpunkt der Arlener Gems. Mehr zur Fasnet in Arlenwww.narrenverein-katzdorf-arlen.de

 

 

10.01.2017                   Südkurier

Probenbetrieb für Rattlinger Narrenspiele läuft auf Hochtouren

 

Im Probenraum des Narrenschopfes herrscht jetzt wieder Hochbetrieb: Schauspieler und Tanz-Ensembles proben, die Bühnencrew baut Kulissen, das Dekoteam feilt an seinem Konzept. Hinter den Kulissen lassen die Kostümschneiderinnen die Nähmaschinen heißlaufen, die Organisatoren planen und kaufen ein. Und an den Schreibtischen der Texter rauchen die Köpfe. So umschreiben die Veranstalter des Narrenvereins Burg Rosenegg die Vorbereitungen für die Rattlinger Narrenspiele in einer Presseankündigung. Vier Abende sind geplant.

Am Freitag, 3. Februar erwecken der Junker Hans und sein Burgvogt Spindler, diesmal mit Hilfe eines Hofnarren und eines Mönchs, zum 59. Mal die Ratten, Hansele, Elfer, Zigüner, Zimmermannsgilde und Garde zum Leben, wie die Veranstalter schreiben.

 

Neben "bodenständigen Büttenreden" könnten sich die Narrenspielbesucher auch dieses Jahr wieder auf altbewährte Nummern freuen, heißt es weiter von den Organisatoren.

Doch werde es auch neue Gesichter geben, wie die Veranstalter ankündigen.

 

Es werde Fernsehgeschichte neu erzählt, ein Ausflug in die Welt der Musicals unternommen, dazu komme die Playback- und Tanzshow der Gilde und eine außergewöhnliche Wohnungssuche. Umrahmt werde das Ganze durch Gesang und traditionellerweise auch wieder vom alefänzigen Nachtwächter, vom Truebehüeter und vom Schermuser hintersinnig kommentiert. Nachtwächter und Trubehueter feierten diesmal ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum, der Schermuser sei zum 15. Mal dabei.

 

Auch der Fanfarenzug FZ Rielasingen-Arlen und der Musikverein sind wieder mit von der Partie. Der Narrenverein erklärt zum Ziel, junge Talente ebenso auf die Bühne zu holen wie bereits erfahrene.

 

Die Vorstellungen sind am Freitag, 3., Samstag, 4., und Freitag, 10. Februar, jeweils 20 Uhr, sowie am Samstag, 11. Februar, 18 Uhr, in der Talwiesenhalle. Karten erhält man im Vorverkauf für 13 Euro ab dem 21. Januar bei Hoffmann Optik in Rielasingen

22:45 10.01.2017 Singener Wochenblatt

Bühne frei für 42 tolle Vereine aus der Region

Jury wählte aus 183 Bewerbungen zur WOCHENBLATT-Vereinstropy
Singen. Es ist ein bisschen so, als hätte ein Schmuckhersteller eine Schatzkiste voller wunderschöner Perlen vor sich stehen – und er soll nun einige wenige aussuchen, um sie auf die neu entstehende Kette aufzureihen. Wie soll er sich nur entscheiden? Sie sind doch alle bezaubernd! 
Vielleicht fällt ihm dann bei genauerem Hinsehen eine auf, die einen besonders auffallenden, perlmuttfarbenen Schimmer hat. Oder eine, die außergewöhnlich groß ist. Doch egal, welche einzelnen Merkmale ihm auch ins Auge stechen – einfach alle Perlen sind schön und die Auswahl fällt ihm wahnsinnig schwer. Und genau so ist es auch der Jury ergangen, die aus den zahlreichen engagierten, großartigen und begeisternden Bewerbern für die WOCHENBLATT-Vereinstrophy die 42 Vereine aussuchen sollte, die an der Wahl zur Trophäe teilnehmen und somit ab sofort für die Vereinstrophy 2017 nominiert sind.
Rattlinger Narrenverein »Burg Rosenegg« 1862 e.V. Rielasingenist auch nominiert !!!!
mehr unter 

 

 12.11 2016  Singener Wochenblatt        

 

Blanke Tatsachen beim Rattlinger-Martinispiel

 

Acht „Findelkinder“ wollten ans Erbe von Hans II ran

Rielasingen (of). Ein recht knackiges Martinispiel konnten die über 300 Besucher der Burgruine Rosenegg am Freitag erleben, und alle hatten ein Stück weit noch Wetterglück: statt des angekündigten Regens schaute für ein paar Minuten gar die Sonne durch die Wolken, erst zum Schluss des Stücks setzte dann ein regelrechter Platzregen ein, der das Publikum schnell in die warme Stube des Berggasthauses vertrieb.

Klasse Stories von acht Findelkindern konnten die 300 Gäste des Rattlinger Martinispiels auf Burg Rosenegg mit der Schauspieltruppe der Zunft erleben. swb-Bild: of

 

 

Knackig war die Story, denn vor der Türe der Burg wird ein Findelkind abgelegt. Es ist die Frucht einer Liaison von Junker Hans, der selbst keine leiblichen Kinder mit seiner Gattin Agnes bekam. Als das Kind freilich 15 Jahre alt ist, machten sich bei seinem „Großvater“ Hans II. freilich Demenz und Trunksucht bemerkbar, und als es ans Testament gehen soll, auf das der ständig klamme Junger Hans und seine Gattin Agnes ganz besonders schielen, gibt es plötzlich ganz erstaunliche Bewegungen auf der Burg: insgesamt acht Personen, zum Teil ganz erbärmliche Gestalten, wollen plötzlich uneheliche Kinder des Junkers sein. Da hilft einzig der Podex-Test, denn nur eine Muttermal an diesem, kann die blaublütige Herkunft auch beweisen. Drei bestehen dann doch tatsächlich diesen Test und natürlich der „Sohn“ auch. Großvater Hans II. hat freilich dank zweiter munterer Marketenderinnen seine Lebensgeister von Neuem entdeckt, so dass es mit einem schnellen Erbe vorerst wohl nichts werden dürfte. Gefeiert werden konnte freilich trotzdem am Schluss des Stücks noch ausgelassen, das aus der Feder von Dagmar Wenzel-Beger und Peter Brütsch stammt, die auch Regie führten und weiter eine wichtige Rolle als Souffleusen für den unnachahmlichen Hans II. dienten.

In der Nachfeier der Rattlinger in der warmen Stube ging es für Zunftmeister Roland Schoch um die kniffelige  Frage, wie man denn nun mit dem AfD-Abgeordneten im Landtag umgehen soll, der doch sie die deutschen Werte zähle, aber in einem Toskana-Haus wohne und den schon mancher mit einem „Gruselclown“ verwechselt hat.

Mehr Bilder von der Aufführung gibt es unter bilder.wochenblatt.net 

Ein Video vom Podex-Test kann man auf der Facebookseite des Wochenblatt’s ansehen

04.11.2016                Südkurier

 

Beim Fasnet-Auftakt der Rattlinger wird's pikant.

Der Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg lädt zu seinem traditionellen Elfer-Spiel ein. Der Mordsgaudi zur Fasneteröffnung geht eine öffentliche Generalprobe voraus.

 

Rielasingen-Worblingen – 11.11., 11.11 Uhr – da beginnt für die Narren die Fünfte Jahreszeit. Die Rattlinger sorgen mit ihrem traditionellen Elfer-Spiel auf Burg Rosenegg auch in diesem Jahr dafür, dass die Fasnet im südlichen Hegau wirklich hochnärrisch eingeläutet wird. Erneut nimmt das bewährte Darsteller-Team sein Publikum mit in ein mittelalterliches Spectaculum der besonderen Art: In die Welt des lebenslustigen Junker Hans und seines geizigen Burgvogts Spindler.

 

Wer an jenem Freitagmorgen keine Zeit hat, kann das Freiluftspiel bereits eine knappe Woche zuvor bei der Generalprobe am Samstagabend, 5. November, im Fackellicht sehen. Einige Jahre ein Geheimtipp, hat sich die Generalprobe wegen ihrer tollen Atmosphäre mittlerweile fast zur regulären zweiten Aufführung entwickelt. Im vergangenen Jahr hatte sie 300 Zuschauer.

 

Die Handlung wird bei den Zuschauern mit Sicherheit Lachtränen kullern lassen, ist sich Dagi Wenzler-Beger sicher. Sie führt nicht nur Regie. Sie und Peter Brütsch sind die Texter dieses närrischen Schwankes in derbem Dialekt, der vor skurrilen Einfällen und lustigen Verwicklungen nur so strotzt. Laut Überlieferung hatte Junker Hans keine ehelichen, dafür aber drei uneheliche Kinder. Klar, dass so ein historischer Hintergrund die Narren reizt, die Gegebenheiten etwas umzuschreiben. Im Mittelpunkt steht so dann auch ein ganz spezielles körperliches Kennzeichen an pikanter Stelle, das alle Männer aus dem Geschlecht derer von Rosenegg aufweisen.

 

Das Elferspiel des Rattlinger Narrenvereins Burg Rosenegg findet am Freitag, 11.11., um 11.11 Uhr auf der Burg Rosenegg statt. Für die Bewirtung sorgt die Rattengruppe des Narrenvereins. Ab 10 Uhr verkehrt ein Shuttlebus ab der ehemaligen Rosenegghalle . Eintritt frei, Spenden werden gerne angenommen. Öffentliche Generalprobe am Samstag, 5. November 2016, bei Fackelbeleuchtung und Bewirtung

um 18 Uhr

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Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg e. V  Narrenschopf

Hegaustrasse 62
78239 Rielasingen-Worblingen

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